28 April 2026, 04:25

EnBW revolutioniert Energiegewinnung mit Wasserkraft, Geothermie und Brennstoffzellen

Liniengraph, der die geothermisch erzeugte elektrische Energie von 2021 bis 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

EnBW revolutioniert Energiegewinnung mit Wasserkraft, Geothermie und Brennstoffzellen

EnBW baut seine Erneuerbare-Energien-Projekte aus – mit großen Modernisierungen am Rheinkraftwerk Rheinfelden und Fortschritten in Geothermie und Brennstoffzellentechnik. Das Unternehmen will damit die Energieversorgungssicherheit stärken, Emissionen senken und gleichzeitig lokale Ökosysteme schützen.

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Am Standort Rheinfelden entsteht bald eine moderne Fischtreppe, die Lachsen und anderen Arten helfen soll, die Höhenunterschiede des Flusses zu überwinden. Parallel dazu versprechen laufende Geothermie- und Brennstoffzellenprojekte saubere Energie für tausende Haushalte.

Das Rheinkraftwerk Rheinfelden wird deutlich ausgebaut und soll bis 2010/11 eine Leistung von 100 Megawatt erreichen. Damit vervierfacht sich die aktuelle Kapazität – genug Strom für etwa 165.000 Haushalte. Gleichzeitig werden die CO₂-Emissionen um rund 600.000 Tonnen pro Jahr reduziert.

Um die Flussfauna zu unterstützen, wird eine neue Fischtreppe installiert. Fachleute gehen davon aus, dass dadurch Lachse in die Region zurückkehren und ihre Laichgründe erreichen können. Das Vorhaben passt zu EnBWs übergeordnetem Ziel, Energieerzeugung mit ökologischen und sozialen Belangen in Einklang zu bringen.

Neben Wasserkraft setzt EnBW seit langem auf Geothermie. Bereits in den 1980er-Jahren begann das Unternehmen mit Forschungsarbeiten, unter anderem im EU-Projekt Soultz-sous-Forêts bei Freiburg. Aktuell versorgen geothermische Anlagen in Bad Urach, Bruchsal und Basel rund 8.000 Haushalte sowie öffentliche Gebäude mit Wärme und Strom. Anders als Wind- oder Solarenergie ist Geothermie grundlastfähig, CO₂-frei und nahezu unerschöpflich.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Brennstoffzellentechnologie. Seit 2005 testet EnBW in Baden-Württemberg Heizsysteme auf Brennstoffzellenbasis – 17 Anlagen sind bereits in Betrieb. Diese Systeme wandeln wasserstoffreiches Gas und Sauerstoff in Strom und Wärme um und stoßen dabei deutlich weniger Schadstoffe aus als herkömmliche Methoden. Das Unternehmen sieht darin einen wichtigen Baustein für eine nachhaltige Energiezukunft.

Die Modernisierung in Rheinfelden bringt mehr Leistung und schützt gleichzeitig die Fischbestände. Geothermie- und Brennstoffzellenprojekte festigen zudem EnBWs Portfolio an sauberer Energie. Gemeinsam sollen diese Maßnahmen die Region mit zuverlässiger, emissionsarmer Energie für Haushalte und Unternehmen versorgen.

Quelle