08 June 2026, 18:18

Drohnen-Vorfälle legten 2025 deutschen Flugverkehr lahm – Millionenverluste und neue Abwehrtechnologien

Drohnen-Vorfälle an Flughäfen verursachen Millionenkosten

Drohnen-Vorfälle legten 2025 deutschen Flugverkehr lahm – Millionenverluste und neue Abwehrtechnologien

Drohnen-Vorfälle legten 2025 deutschen Flugverkehr lahm und verursachten Millionenverluste

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein neuer Bericht unterstreicht die wachsende Bedrohung für die Flugsicherheit und die wirtschaftliche Stabilität: Mindestens 25 kommerzielle Flughäfen in Deutschland sahen sich im vergangenen Jahr wiederholt mit Unterbrechungen durch nicht genehmigte Drohnenaktivitäten konfrontiert.

Allein 2025 lösten Drohnen an den meistfrequentierten deutschen Flughäfen 116 separate Störungen aus. Besonders betroffen waren München und Frankfurt, wo es aufgrund mehrfacher Vorfälle zu temporären Sperrungen kam. Die direkten wirtschaftlichen Schäden beliefen sich Schätzungen zufolge auf 60 Millionen Euro.

Berücksichtigt man jedoch die weiteren Folgen für das Luftverkehrsnetz – darunter ausgefallene Flüge, umgeleitete Passagiere und entgangene Geschäftsgewinne – könnten die Gesamtverluste auf bis zu 160 Millionen Euro ansteigen. Behörden bewerten die Lage als ernste Herausforderung für die Widerstandsfähigkeit der Luftfahrt.

Als Reaktion entwickelt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) neue Technologien, um unerlaubte Drohnen zu erkennen und unschädlich zu machen. Diese Systeme sollen künftige Zwischenfälle verhindern und die finanzielle Belastung für Airlines und Flughäfen verringern.

Die Zunahme drohnenbedingter Störungen hat Schwachstellen im deutschen Luftverkehrssystem offenbart. Angesichts potenzieller Verluste von über 160 Millionen Euro setzen Flughäfen und Aufsichtsbehörden nun auf Gegenmaßnahmen. Die laufende Forschung des DLR könnte eine langfristige Lösung des Problems bieten.

Quelle