10 February 2026, 12:46

DRK Freiburg warnt: Notruf 112 nur in Lebensgefahr wählen

Eine Gruppe von Menschen in gelben Westen und Helmen, einige mit Mützen, die zusammen auf einer von Bäumen umgebenen Straße unter einem klaren blauen Himmel stehen.

DRK Freiburg warnt: Notruf 112 nur in Lebensgefahr wählen

Deutsches Rotes Kreuz in Freiburg mahnt zum richtigen Gebrauch der Notrufnummer 112

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Freiburg ruft die Bevölkerung dazu auf, die europaweite Notrufnummer 112 verantwortungsvoll zu nutzen. Anlässlich des Europäischen Tags der Notrufnummer am 11. Februar will die Organisation das Bewusstsein dafür schärfen, wann ein Notruf tatsächlich gerechtfertigt ist. Die Aktion ist Teil umfassender Bemühungen, die Notfallversorgung in der Region zu verbessern.

In Freiburg und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald werden alle Anrufe unter der 112 direkt an die Integrierte Leitstelle weitergeleitet. Diese Zentrale ist rund um die Uhr besetzt und koordiniert Einsätze bei Bränden, Unfällen und medizinischen Notfällen. Das DRK betont, dass die 112 ausschließlich in lebensbedrohlichen Situationen gewählt werden sollte. Bei nicht akuten gesundheitlichen Problemen sei stattdessen die ärztliche Bereitschaftsnummer 116 117 die richtige Anlaufstelle.

Auf Bundes- und Landesebene laufen derzeit Reformen, um die Rettungsdienste angesichts steigender Anforderungen zu stärken. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte zu optimieren und sie besser auf Herausforderungen wie Extremwetterlagen vorzubereiten. Gleichzeitig warnt das DRK, dass Reformen die bestehenden Strukturen nicht gefährden und eine ausreichende Finanzierung sichergestellt sein müsse.

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Drei Faktoren seien laut der Organisation entscheidend für eine funktionierende Notfallversorgung: eine zuverlässige Infrastruktur, gut ausgebildetes Personal und eine stabile finanzielle Ausstattung. Fehle es an einer dieser Komponenten, könne selbst mit neuen Reformen die schnelle Hilfe für Betroffene in Gefahr geraten.

Im Mittelpunkt der DRK-Kampagne steht die Aufklärung der Bevölkerung über die korrekte Nutzung der Notrufnummern bis zum 11. Februar. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der 112 und der 116 117 trage dazu bei, dass Einsatzkräfte sich auf echte Notfälle konzentrieren können. Ob die geplanten Reformen greifen, hänge letztlich davon ab, ob die notwendigen Ressourcen bereitgestellt werden und bewährte Systeme erhalten bleiben.