Drei Wanderunfälle in Freiburg halten Bergretter am Wochenende in Atem
Svenja HeringDrei Wanderunfälle in Freiburg halten Bergretter am Wochenende in Atem
Bergrettungsteams in Freiburg hatten ein arbeitsreiches Wochenende nach mehreren Wanderunfällen
Zwischen Samstag und Sonntag kam es zu drei separaten Stürzen, die in verschiedenen Gebieten Einsatzkräfte auf den Plan riefen. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren stundenlang im schwierigen Gelände im Einsatz, um den verletzten Wanderern zu helfen.
Der erste Notruf ging am Samstag, dem 25. April 2026, bei der Bergwacht-Ortsgruppe Notschrei ein: Ein Vorfall am Schauinsland erforderte ihren Einsatz. Über den Zustand des Wanderers wurden zunächst keine Details bekannt.
Am Sonntag, dem 26. April, ereigneten sich zwei weitere Unfälle. Am Vormittag rutschte eine Wanderin in der Nähe der Gfällfelsen-Klippen in Oberried aus und gleitete mehrere Meter einen steilen Hang hinab. Die Rettungskräfte erreichten sie schnell, leisteten Erste Hilfe und forderten einen Hubschrauber an, der sie aus dem unwegsamen Gelände barg.
Noch am selben Tag stürzte ein 65-jähriger Mann in der Nähe eines Spielplatzes am Schlossberg. Die Einsatzkräfte stabilisierten ihn vor Ort und transportierten ihn vorsichtig auf einer Vakuummatratze zum Kanonenplatz. Dort wurde er in einen Rettungswagen verlegt, um weiter medizinisch versorgt zu werden. Der Mann hatte nach dem Sturz über gesundheitliche Probleme geklagt.
Ehrenamtliche Teams, darunter auch Kräfte aus Oberried, waren mehrere Stunden im Einsatz, um sicherzustellen, dass alle Verletzten angemessen versorgt und sicher abtransportiert wurden.
An diesem Wochenende gab es auf Freiburgs Wanderwegen mehrere Rettungseinsätze. Alle drei verletzten Personen wurden stabilisiert und zur weiteren Behandlung in medizinische Einrichtungen gebracht. Die Bergrettung warnt weiterhin vor Vorsicht auf steilen und rutschigen Wegen.






