Dieter Kleinhans geht nach 30 Jahren im Dienst der Stadt in Ruhestand
Marika HeinzDieter Kleinhans geht nach 30 Jahren im Dienst der Stadt in Ruhestand
Nach fast 30 Jahren im Dienst der Stadt Villingen-Schwenningen ist Dieter Kleinhans in den Ruhestand verabschiedet worden. Bei einer kürzlichen Feierstunde wurde sein langjähriges Wirken gewürdigt, in dessen Verlauf er maßgebliche Bau- und Sanierungsprojekte leitete. Kollegen und Vertreter der Stadtverwaltung kamen zusammen, um seine Verdienste und Führung zu ehren.
Kleinhans begann seine Karriere als Architekt und schloss sein Studium in Karlsruhe ab, bevor er in Furtwangen tätig war. 1999 wechselte er in die Verwaltung von Villingen-Schwenningen und übernahm 2008 schließlich die Leitung des Amts für Gebäudemanagement und Hochbau. Zu seinen Aufgaben zählte die Betreuung von über 250 städtischen Gebäuden, Denkmälern, Sporteinrichtungen und öffentlichen Plätzen.
Unter seiner Ägide verwaltete die Behörde ein jährliches Budget von mehr als 15 Millionen Euro. Im Laufe der Jahre wurden Bauprojekte im Wert von über 200 Millionen Euro realisiert, darunter die neue Feuerwehrwache in Schwenningen und die Umwandlung der ehemaligen Französischen Schule in ein Volkshochschulzentrum. Diese Vorhaben prägten das Stadtbild nachhaltig.
Bürgermeister Jürgen Roth lobte Kleinhans für seine fachliche Kompetenz und menschliche Qualität, insbesondere seine Gelassenheit, Zuverlässigkeit und lösungsorientierte Arbeitsweise. Bei der Feier überreichte Roth ihm als Zeichen der Anerkennung ein Präsent. Martin Kimmich, der im Namen des Teams sprach, bezeichnete Kleinhans als herausragenden Vorgesetzten, der durch Vertrauen und eine offene Türpolitik überzeugte.
Joachim Wörle nannte ihn eine "Stütze in schwierigen Zeiten" und betonte seine beständige Führung auch in herausfordernden Phasen. Kleinhans selbst dankte seinen Abteilungsleitern und seiner Assistentin für die Unterstützung. Rückblickend beschrieb er die Herausforderungen und Erfolge seiner Tätigkeit als tiefgreifend erfüllend.
Kleinhans hinterlässt ein Erbe bedeutender Infrastrukturverbesserungen und eine hoch angesehene Behörde. Seine Arbeit hat das städtische Gesicht von Villingen-Schwenningen geprägt – die abgeschlossenen Projekte bleiben als bleibende Leistungen erhalten. Die Stadt wird nun auf den von ihm gelegten Grundlagen aufbauen.






