11 June 2026, 12:18

DFB-Präsident Neuendorf betont: Fußball bleibt über allem – trotz politischer Spannungen

DFB-Präsident reagiert nicht 'hastig' auf WM-Vorfälle

DFB-Präsident Neuendorf betont: Fußball bleibt über allem – trotz politischer Spannungen

Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft die zurückhaltende Haltung des Verbandes in politischen Fragen bekräftigt. Das Turnier findet in Mexiko, Kanada und den USA statt. Neuendorf betonte, dass der Sport zwar nicht losgelöst von der Gesellschaft existiere, die Hauptaufmerksamkeit des DFB jedoch dem Fußball gelte.

Der DFB-Chef räumte ein, dass der Sport nicht im luftenleeren Raum stattfinde. Dennoch bestehe die zentrale Mission des Verbandes darin, den Fußball in den Mittelpunkt zu stellen. Gleichzeitig halte man an den langjährigen Werten des DFB fest – darunter Freiheit, Demokratie und Toleranz.

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In unruhigen Zeiten verzichtet der Verband bewusst darauf, zu jeder politischen Äußerung oder tagesaktuellen Entwicklung Stellung zu nehmen. Neuendorf machte deutlich, dass Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus im DFB keinen Platz hätten. Fußball solle verbinden statt spalten, so der Präsident.

Der DFB stehe in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden, um über die Gegebenheiten in den Gastgeberländern informiert zu bleiben. Dennoch stellte Neuendorf klar: Die politischen Realitäten dürften nicht vom Sport selbst ablenken.

Der Verband werde weiterhin seine Grundsätze mit den sportlichen Zielen in Einklang bringen. Diese Haltung spiegle das Bekenntnis zu den eigenen Werten wie auch zur Kernaufgabe wider – den Fußball im Zentrum der Arbeit zu halten. Der DFB bleibe entschlossen, dieser Linie treu zu bleiben.

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