DFB-Elf vor Paraguay-Spiel: Sorgen um Kadertiefe und defensive Schwächen
Karl-Friedrich WielochDFB-Elf vor Paraguay-Spiel: Sorgen um Kadertiefe und defensive Schwächen
Deutschlands Nationalmannschaft steht vor wachsenden Sorgen im Vorfeld des Spiels gegen Paraguay
Die DFB-Elf kämpft mit zunehmenden Problemen in Sachen Kadertiefe, defensive Schwächen und körperliche Präsenz – Mängel, die in den letzten Partien deutlich zutage traten. Sowohl Fans als auch Funktionäre erkennen nun langjährige strukturelle Defizite, die bisher ignoriert wurden.
In den jüngsten Testspielen zeigte die Mannschaft eine unbeständige Leistung: Auf einen Sieg gegen Curaçao folgten schwierige Partien gegen die Elfenbeinküste und Ecuador. Dabei offenbarten sich bekannte Schwachstellen – mangelnde Variabilität im Angriff und eine anfällige Abwehr, besonders mit Manuel Neuer im Tor.
Bundestrainer Julian Nagelsmann räumte Defizite in der körperlichen Stärke und in Zweikampfsituationen ein. Dennoch blieb Teamchef Rudi Völler optimistisch und lobte den Kampfgeist und die Leidenschaft der Spieler, auch wenn er gelegentlich taktische Verwirrung auf dem Platz feststellte.
Nathaniel Brown und Deniz Undav bildeten dabei positive Ausnahmen. Mit ihrer Explosivität und Dynamik hoben sie sich in einer Mannschaft ab, der oft vorgeworfen wird, zu berechenbar zu spielen. Historisch gesehen glänzte Deutschland zwar gegen favorisierte Gegner, hatte aber stets Probleme mit taktisch disziplinierten Teams.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte gehofft, die WM 2026 ohne größere Turbulenzen bestreiten zu können – mit vollem Fokus auf den Sport. Doch die aktuellen Herausforderungen deuten auf tiefgreifendere Probleme hin, als zunächst angenommen.
Mit klaren Schwächen, aber auch Entschlossenheit geht die Mannschaft in die Partie gegen Paraguay. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, die defensiven und physischen Defizite zu beheben. Der Erfolg könnte davon abhängen, ob Leistungsträger wie Brown und Undav eine Wende einleiten können.
