13 March 2026, 14:20

Deutscher steht in Frankreich wegen Brandstiftungs-Serie vor Gericht

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines brennenden Hauses, mit Feuerwehrleuten auf einer Leiter, die Wasser auf das Dach sprühen, und einer Antenne auf der rechten Seite.

Deutscher steht in Frankreich wegen Brandstiftungs-Serie vor Gericht

Ein 59-jähriger Deutscher muss sich in dieser Woche wegen einer Serie von Brandstiftungen in Frankreich vor Gericht verantworten. Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen mehrere zwischen Juli 2024 und Februar 2025 gelegte Brände, die einen Gesamtschaden von etwa 65.000 Euro verursacht haben. Die Verhandlung beginnt am Mittwoch um 9 Uhr in Saal 4 vor dem Schöffengericht.

Dem Angeklagten werden Brandstiftung, Sachbeschädigung sowie versuchte Sachbeschädigung vorgeworfen. Den Ermittlungen zufolge zündete er ein Spielhaus für Kinder, mehrere gelbe Recyclingcontainer und ein Wohnmobil an. Zudem steht er im Verdacht, den Brand eines weiteren Wohnmobils versucht sowie einen Baum und einen Strauch in der Nähe einer Pferdekoppel in Brand gesetzt zu haben.

Die Feuer richteten erhebliche Zerstörungen an: Neben dem Wohnmobil wurden vier weitere Einheiten beschädigt. Die Behörden beziffern den Gesamtfinanzschaden auf rund 65.000 Euro.

Im Prozess wird die Beweislage geprüft, die den Mann mit der Serie vorsätzlicher Brände in Verbindung bringt. Bei einer Verurteilung drohen ihm Strafen wegen der Zerstörung und versuchten Zerstörung von Eigentum. Die Verhandlungen finden unter der Zuständigkeit des Schöffengerichts statt.

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