Denzlingen weitet klimaneutrales Fernwärmenetz auf ältere Stadtteile aus
Marika HeinzDenzlingen weitet klimaneutrales Fernwärmenetz auf ältere Stadtteile aus
Denzlingen treibt die Pläne zum Ausbau seines klimaneutralen Wärmenetzes voran. Die Gemeinde hat Fördermittel für eine Machbarkeitsstudie bewilligt bekommen, die prüfen soll, wie das Fernwärmenetz auf weitere Wohngebiete ausgeweitet werden kann. Mit diesem Schritt sollen auch ältere Stadtteile in die lokale Wärmewende einbezogen werden.
Die Kommune erhielt kürzlich die Zustimmung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für ihren Antrag im Modul 1. Damit werden Zuschüsse für die Finanzierung einer Studie freigeschaltet, die die Erweiterung des Fernwärmenetzes untersucht. Im Fokus stehen dabei die Anschlüsse der Viertel Grüner Weg und Seidenfäden sowie des öffentlichen Freibads an das bestehende Netz.
Frühere Investitionen hatten bereits die Grundlage für das System geschaffen. Zuvor waren Mittel für den Aufbau des Kernnetzes an zentralen Standorten flossen, darunter der Schulcampus, das Kultur- und Bürgerzentrum sowie die Neubauviertel Käppelematten und Unter'm Heidach. Nun will die Gemeinde diese Verbindungen auf bestehende Wohngebiete ausdehnen.
Die Studie soll klären, wie sich diese älteren Stadtteile am besten in die bestehende und geplante Fernwärmenetz-Infrastruktur integrieren lassen. Noch liegen keine konkreten Zahlen vor, wie viele Haushalte oder Gebäude in Grüner Weg und Seidenfäden derzeit ohne Anschluss sind.
Die Machbarkeitsstudie markiert einen wichtigen Schritt zur Ausweitung der klimaneutralen Wärmeversorgung in Denzlingen. Bei Erfolg könnten weitere Häuser und öffentliche Einrichtungen an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Die Ergebnisse der Studie werden die Grundlage für weitere Planungen und Förderentscheidungen bilden.






