01 February 2026, 10:28

Chaos-Wochenende im Landkreis Reutlingen: Brände, Unfälle und Gewalt halten Rettungskräfte in Atem

Eine Säulendiagramm mit der Bezeichnung "Verkehrsunfälle mit Falschfahrern" zeigt die Anzahl der Todesfälle pro Jahr in den Vereinigten Staaten, wobei jeder Balken ein anderes Jahr darstellt und seine Höhe die Schwere des Unfalls angibt.

Chaos-Wochenende im Landkreis Reutlingen: Brände, Unfälle und Gewalt halten Rettungskräfte in Atem

Eine Reihe von Vorfällen hielt Rettungskräfte im Landkreis Reutlingen am Wochenende in Atem

Zwischen Freitagabend und Samstagfrüh wurden Brände, Verkehrsunfälle und gewalttätige Auseinandersetzungen gemeldet. Die Behörden ermitteln nun in mehreren Fällen, darunter ein verdächtiger Werkstattbrand und ein Verkehrsunfall, der vorübergehend eine wichtige Straße sperrte.

Die Probleme begannen am Freitagabend, als in Holzelfingen eine Autowerkstatt in Flammen aufging. Das Feuer verursachte einen Schaden von etwa 5.000 Euro und führte bei einem 38-jährigen Mitarbeiter zu leichten Rauchvergiftungen. Erste Ermittlungen deuten auf eine selbstentflammte alte Batterie als wahrscheinliche Ursache hin.

Noch am selben Abend brannte in Schlaitdorf ein BMW aus, wobei ein technischer Defekt als Auslöser vermutet wird. Der Schaden beläuft sich auf rund 5.000 Euro. Unterdessen wurde in Erkenbrechtsweiler ein 12-jähriger Junge von einer Gruppe Jugendlicher erpresst.

Verkehrsunfälle verschärften das Chaos: Auf der B463 kam es am frühen Samstagabend zu einer Kollision, bei der zwei Personen verletzt wurden und ein Sachschaden von 10.500 Euro entstand – die Straße musste vorübergehend gesperrt werden. Bereits am Freitagabend hatte sich auf der L435 bei Schömberg ein Unfall ereignet, bei dem zwei Insassen zu Fuß flohen und ein Schaden von 3.000 Euro entstand. Ein weiterer Unfall in Reutlingen zwischen einem Auto und einem E-Bike verursachte 3.500 Euro Schaden.

Gewalt eskalierte zudem am frühen Samstagmorgen an der Bushaltestelle Albstadion in Albstadt: Bei einer Schlägerei zwischen zwei Männern erlitt ein 31-Jähriger schwere Verletzungen.

Diese Vorfälle passen in ein besorgniserregendes Muster der Region. Im vergangenen Jahr gab es mindestens drei schwere Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss. Allein im Januar prallte ein 25-Jähriger in Hechingen mit unangeschnallten Kindern im Auto gegen ein Hindernis – sein Alkoholwert lag fast beim Dreifachen des Grenzwerts. Eine 30-Jährige in Haigerloch verursachte mit über drei Promille einen Unfall mit drei Schwerverletzten. Ein weiterer Fall in Stuttgart-Wangen betraf eine 52-jährige Alkoholfahrerin, die vermutlich Verletzte verursachte.

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Die Behörden werten nun die Wochenendvorfälle aus – vom Werkstattbrand über die Verkehrsunfälle bis hin zur Körperverletzung. Die Ereignisse verstärken die anhaltenden Bedenken zur Verkehrssicherheit, insbesondere im Zusammenhang mit Alkohol, im Raum Reutlingen. Die Ermittlungen zu Ursachen und Umständen der einzelnen Fälle laufen noch.