05 February 2026, 00:47

Chaos im Allgäu: Drogenfahrten, Betrug und spektakuläre Unfälle halten Polizei in Atem

Das Gebäude der Cincinnati Electrical Repair Co. in Brooklyn, New York City, mit Fenstern, einer Tür, einem Schild, einem Metallzaun, einem Straßenmast und Drähten unter einem bewölkten Himmel.

Chaos im Allgäu: Drogenfahrten, Betrug und spektakuläre Unfälle halten Polizei in Atem

Eine Reihe von Vorfällen im Allgäu hält die lokale Polizei in Atem

In den vergangenen Tagen häufen sich im Allgäu die Einsätze für die Behörden – von Verkehrsunfällen und Drogendelikten über Betrugsfälle bis hin zu Einbrüchen. Die Polizei ruft die Bevölkerung zur erhöhten Wachsamkeit auf.

Bei einer Routinekontrolle in Kißlegg wurde ein 35-jähriger Autofahrer unter Drogeneinfluss erwischt. Ihm drohen nun hohe Strafen sowie ein mehrmonatiges Fahrverbot.

In einem weiteren Fall in Kißlegg war ein 40-jähriger Fiat-Fahrer einem entgegenkommenden Opel ausgewichen, prallte dabei jedoch gegen eine Leitplanke. Sein Fahrzeug erlitt Sachschäden in Höhe mehrerer tausend Euro, während der Opel-Fahrer mit leichten Verletzungen davonkam.

Auf der A96 verlor ein 48-jähriger Lkw-Fahrer kurzzeitig die Kontrolle und touchierte eine Schutzplanke – der Schaden beläuft sich auf rund 6.000 Euro. Verletzte gab es nicht.

In Wangen im Allgäu beschädigte ein Traktor mit rotem Baggeraufsatz einen Citroën-Kleintransporter, bevor der Fahrer flüchtete. Die Polizei fahndet nach dem Unbekannten.

Ein 43-Jähriger kam auf einer vereisten Straße mit seinem Wohnmobil ins Schleudern, das sich daraufhin überschlug. Der Mann blieb unverletzt, doch der Schaden am Fahrzeug wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt.

Unterdessen erlitt ein 23-jähriger Bauarbeiter bei Immenried schwere Verletzungen, als ein 100 Kilogramm schweres Schalungssystem auf ihn stürzte. Der Rettungsdienst brachte ihn umgehend ins Krankenhaus.

In Bad Wurzach brach ein Unbekannter in ein geparktes Auto ein und entwendete mehrere hundert Euro aus einer Geldbörse. Derselbe Täter drang zudem in zwei Häuser in Leutkirch ein, ohne jedoch etwas zu stehlen.

Die Behörden in Leutkirch ermitteln zudem in einem Fall von Gewerbebetrug: Betrüger hatten Hausbesitzer mit gefälschten Dachdecker-Angeboten kontaktiert. Die Polizei warnt davor, verdächtige Anrufe ungeprüft zu glauben, und rät, im Zweifel die Bank über eine vertrauenswürdige Nummer zu kontaktieren.

In einem weiteren Betrugsfall wurde ein 63-Jähriger von Kriminellen, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben, dazu gebracht, eine TAN in seiner Banking-App zu bestätigen. Daraufhin wurden ihm mehrere hundert Euro vom Konto gestohlen.

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Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, bei unerwarteten Anrufen oder Angeboten besonders vorsichtig zu sein. Autofahrer werden zudem aufgefordert, vor allem bei Glätte erhöhte Aufmerksamkeit walten zu lassen. Die Ermittlungen zu den Betrugsfällen und Unfallfluchten laufen noch.