22 May 2026, 20:40

CDU wehrt sich gegen AfD-Drohungen wegen umstrittenem Faktenblatt

CDU-Arbeitnehmerflügel weist Kritik an Anti-AfD-Broschüre zurück

CDU wehrt sich gegen AfD-Drohungen wegen umstrittenem Faktenblatt

Dennis Radtke, der Vorsitzende der CDU-Arbeitnehmerunion (CDA), hat die Kritik der rechtspopulistischen AfD an einer umstrittenen Informationsbroschüre zurückgewiesen. Das Dokument, das die Positionen der AfD zusammenfasst, hat Drohungen mit rechtlichen Schritten seitens der Partei ausgelöst.

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Radtke verteidigte den Inhalt und betonte, dass darin lediglich Fakten und wörtliche Zitate aus AfD-Quellen wiedergegeben würden. Der Streit entzündete sich, nachdem die CDU eine Broschüre veröffentlicht hatte, in der die Politik und Aussagen der AfD detailliert dargestellt werden. Die Partei reagierte mit der Androhung juristischer Schritte und warf der CDU vor, das Material sei irreführend.

Radtke ließ sich von den Warnungen jedoch nicht beeindrucken. Er unterstrich, dass Deutschland als Rechtsstaat das Recht garantiere, sachliche Informationen zu verbreiten. Seiner Ansicht nach tue die Broschüre genau das – sie gebe die eigenen Worte der AfD unverfälscht wieder.

Er ging noch einen Schritt weiter und deutete an, dass die heftige Reaktion der AfD deren Unbehagen mit einer öffentlichen Auseinandersetzung offenbare. Statt sich inhaltlich mit den Darstellungen auseinanderzusetzen, versuche die Partei seiner Meinung nach, die Debatte zum Schweigen zu bringen.

Die CDU-Broschüre wird weiterhin verbreitet, und Radtke besteht darauf, dass sie die Aussagen der AfD korrekt widerspiegelt. Die juristischen Drohungen haben die Union nicht davon abgehalten, das Material zu verteilen. Der Austausch unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen den beiden politischen Lagern.

Quelle