CDU-Generalsekretär Linnemann fordert radikalen Bürokratieabbau für mehr Wettbewerbsfähigkeit
Eberhard KuhlCDU-Generalsekretär Linnemann fordert radikalen Bürokratieabbau für mehr Wettbewerbsfähigkeit
Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU, hat einen Drei-Punkte-Plan vorgelegt, um die wirtschaftliche Belastung Deutschlands zu verringern. Die Vorschläge zielen darauf ab, Bürokratie abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken – ohne zusätzliche Kosten für den Staat. Seine Ideen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Dienstag neue wirtschaftliche Entlastungsmaßnahmen finalisieren will.
Linnemann forderte die sofortige Aussetzung aller Dokumentationspflichten für Unternehmen und schlug eine dreijährige Pause vor. Zudem drängte er die Regierung, die analoge statistische Berichterstattung abzuschaffen, bis ein vollständig digitales System eingeführt ist. Diese Änderungen, so sein Argument, würden die Abläufe in Unternehmen vereinfachen – ohne die Steuerzahler zusätzlich zu belasten.
Er setzte sich für die Abschaffung des deutschen Lieferkettengesetzes ein und plädierte stattdessen für einheitliche EU-weite Regelungen. Sein Plan sieht zudem strengere Kontrollen und klarere Sanktionen bei Verstößen vor, verbunden mit einem generellen Bürokratieabbau. Linnemann betonte, dass diese Schritte ein ernsthaftes Signal für wirtschaftliche Entlastung setzen würden.
Der CDU-Politiker bestand darauf, dass die Ampelkoalition den politischen Willen zeigen müsse, die Maßnahmen umzusetzen. Eine Priorisierung der Wettbewerbsfähigkeit, so seine Überzeugung, werde der deutschen Wirtschaft helfen, sich schneller zu erholen.
Die CDU/CSU-Fraktion wird am kommenden Dienstag über das Entlastungspaket abstimmen. Falls angenommen, könnten Linnemanns Vorschläge zu weniger Verwaltungsaufwand für Unternehmen führen. Im Mittelpunkt stehen dabei praktische Reformen – nicht zusätzliche Staatsausgaben.






