25 May 2026, 00:26

CDU fordert schärfere Einbürgerungsregeln und weniger doppelte Staatsbürgerschaften

Unionspolitiker fordern Verschärfung der Naturalisierungsregeln

CDU fordert schärfere Einbürgerungsregeln und weniger doppelte Staatsbürgerschaften

Zwei CDU-Politiker haben strengere Regeln für die deutsche Staatsbürgerschaft vorgeschlagen. Roman Poseck und Alexander Throm fordern schärfere Kontrollen bei Einbürgerungen, darunter längere Mindestaufenthaltszeiten und Einschränkungen bei der doppelten Staatsangehörigkeit. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, die Vergabe der Staatsbürgerschaft in Deutschland grundlegend zu ändern.

Alexander Throm hat mehrere zentrale Änderungen angemahnt. Er setzt sich dafür ein, die reguläre Mindestaufenthaltsdauer für eine Einbürgerung wieder auf acht Jahre zu erhöhen. Derzeit können Antragstellende die Voraussetzungen früher erfüllen. Zudem argumentiert er, dass die Aufenthaltszeit erst ab dem Zeitpunkt gezählt werden sollte, an dem jemand eine Niederlassungserlaubnis erhält.

Throm schlägt vor, Geflüchtete mit Schutzstatus von der Einbürgerung auszuschließen. Seiner Meinung nach sollten diese Personen erst antragsberechtigt sein, wenn sich ihr Status ändert. Darüber hinaus plädiert er dafür, die grundsätzliche Zulässigkeit der doppelten Staatsbürgerschaft abzuschaffen und es damit deutlich schwieriger zu machen, zwei Pässe zu besitzen.

Roman Poseck teilt die Bedenken gegenüber der doppelten Staatsangehörigkeit. Er vertritt die Auffassung, dass mehrfache Staatsbürgerschaften die Bindung an Deutschland schwächen. Aus seiner Sicht erschwert die Zulassung von zwei Pässen die Integration und mindert das Engagement für die deutsche Identität. Poseck besteht darauf, dass doppelte Staatsangehörigkeiten nur in seltenen Ausnahmefällen gestattet werden sollten.

Beide Politiker betonen die Notwendigkeit einer strengeren Prüfung jedes Einbürgerungsantrags. Sie fordern, dass die Behörden jeden Fall gründlicher prüfen, bevor die Staatsbürgerschaft verliehen wird.

Würden diese Vorschläge umgesetzt, verlängerte sich die Wartezeit bis zur Einbürgerung, und die doppelte Staatsangehörigkeit würde stark eingeschränkt. Geflüchtete mit Schutzstatus könnten auf zusätzliche Hürden stoßen. Zudem müssten alle Anträge vor einer Genehmigung einer genaueren Überprüfung unterzogen werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle