Cadolzburg prüft Wasserversorgung – doch die Stadt betont: Keine Engpässe in Sicht
Marika HeinzCadolzburg prüft Wasserversorgung – doch die Stadt betont: Keine Engpässe in Sicht
In Cadolzburg hat eine öffentliche Debatte über die kommunale Wasserversorgung begonnen. Die Stadt betont, dass das Trinkwasser weiterhin sicher und in vollem Umfang verfügbar sei – Engpässe seien ausgeschlossen. Dennoch haben Bedenken zu einer umfassenden Überprüfung der örtlichen Systeme geführt.
Unter der Leitung des neuen Werkleiters Burkhard Bittner untersucht Cadolzburg nun sämtliche Einrichtungen der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Der Prozess wird voraussichtlich sechs bis zwölf Monate dauern und zielt darauf ab, die Infrastruktur zu modernisieren und mögliche Risiken zu beheben.
Die Prüfung umfasst auch Probleme mit Kleingartenanlagen, wobei die Behörden klarstellen, dass diese nicht auf Wassermangel zurückzuführen seien. Stattdessen gelten vorübergehende Lösungen, während eine dauerhafte, rechtlich einwandfreie Regelung erarbeitet wird, um das öffentliche Trinkwassernetz zu schützen.
Die Kommune plant weitere Maßnahmen zur Stärkung der Wasserinfrastruktur, darunter die Suche nach neuen Wasserquellen und die Wiederinbetriebnahme alter Brunnen. Gleichzeitig sollen örtliche Satzungen überarbeitet werden, um mehr Klarheit für die Bürger zu schaffen – ohne dass Gebührenerhöhungen geplant sind.
Die Stadt und die Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler haben Befürchtungen vor langfristigen Wasserknappheiten zurückgewiesen. Sie betonen die Notwendigkeit, zuverlässige öffentliche Dienstleistungen – darunter Wasser, Strom und Abwasserentsorgung – sicherzustellen. Die laufende Überprüfung und die geplanten Modernisierungen sollen diese Versorgung auch für die Zukunft gewährleisten.
