Bundesgerichtshof urteilt über Streit um den Vornamen *Miss Moneypenny*
Marika HeinzBundesgerichtshof entscheidet über den Schutz von "Miss Moneypenny" - Bundesgerichtshof urteilt über Streit um den Vornamen *Miss Moneypenny*
Bundesgerichtshof entscheidet über Schutz für "Miss Moneypenny"
Bundesgerichtshof entscheidet über Schutz für "Miss Moneypenny"
Bundesgerichtshof entscheidet über Schutz für "Miss Moneypenny"
- Dezember 2025, 03:18 Uhr
Deutschlands höchstes Gericht wird am Donnerstag entscheiden, ob ein norddeutsches Unternehmen den Vornamen Miss Moneypenny für seine Dienstleistungen nutzen darf. Die für 9:45 Uhr in Karlsruhe erwartete Entscheidung folgt auf einen langjährigen Rechtsstreit um den Vornamen der fiktiven Figur. Ein US-Unternehmen, das die Rechte an den James-Bond-Filmen verwaltet, behauptet, der Vorname sei geschützt und dürfe nicht für Werbezwecke verwendet werden.
Der Streit begann, als ein deutsches Unternehmen virtuelle Assistenz- und Buchhaltungsdienstleistungen unter den Vornamen Moneypenny und My Moneypenny anbot. Das US-Unternehmen, das für das James-Bond-Franchise verantwortlich ist, reichte Klage ein und argumentierte, die Figur Miss Moneypenny – Bonds ikonische Sekretärin – werde ohne Erlaubnis kommerziell ausgenutzt.
Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs wird klären, ob das deutsche Unternehmen den Vornamen Moneypenny weiterhin für seine Dienstleistungen verwenden darf. Sollte das Gericht zugunsten des US-Unternehmens entscheiden, könnten Unternehmen Einschränkungen bei der Nutzung von Charakter-Vornamen aus dem James-Bond-Universum drohen. Das Urteil wird zudem einen Präzedenzfall für ähnliche Streitigkeiten über die Verwendung fiktiver Vornamen in der Werbung schaffen.






