31 March 2026, 18:22

Betrüger entgeht Haftstrafe durch Sofortzahlung am Rastatter Bahnhof

Menschen, die in einer Warteschlange an einem Bahnhofsschalter mit Leuchten, Informationsanzeigen und bannergeschmückten Pfählen stehen.

Betrüger entgeht Haftstrafe durch Sofortzahlung am Rastatter Bahnhof

Am Dienstagabend wurde am Bahnhof Rastatt ein 33-jähriger Mann festgenommen, nachdem die Polizei einen offenen Haftbefehl gegen ihn entdeckte. Der Kosovare war wegen Betrugs gesucht worden und hätte eine 43-tägige Haftstrafe antreten müssen, falls er eine Geldstrafe nicht beglichen hätte.

Bundespolizisten führten eine routinemäßige Kontrolle am Bahnhof durch, als sie den Mann identifizierten. Eine Abfrage in der polizeilichen Datenbank ergab, dass gegen ihn ein aktiver Haftbefehl wegen Betrugsvorwürfen vorlag.

Um die Haft zu vermeiden, beglich der Beschuldigte die geforderte Strafe sofort. Dadurch konnte er den Bahnhof verlassen, ohne die 43-tägige Haftstrafe antreten zu müssen.

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Die Behörden haben keine Zahlen veröffentlicht, wie viele ähnliche Festnahmen wegen Betrugsverdachts an deutschen Bahnhöfen im vergangenen Jahr stattgefunden haben.

Nach der sofortigen Begleichung der Strafe wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Fall zeigt, wie routinemäßige Polizeikontrollen zur Aufklärung offener juristischer Verfahren führen können. Weitere Details zu den Betrugsvorwürfen wurden nicht bekannt gegeben.

Quelle