Berliner Razzien zerschlagen mutmaßliche vietnamesische Schleuserbande mit 13 Verdächtigen
Svenja HeringBerliner Razzien zerschlagen mutmaßliche vietnamesische Schleuserbande mit 13 Verdächtigen
Behörden von Polizei und Zoll in Berlin haben bei Razzien eine mutmaßliche Schleuserbande ins Visier genommen. An der Großaktion waren mehrere Behörden beteiligt, die sich auf eine Gruppe konzentrierten, der vorgeworfen wird, illegale Migration gewinnorientiert organisiert zu haben.
Am Dienstag setzten Beamte 39 Durchsuchungsbefehle in der gesamten Stadt um. Beteiligt waren das Hauptzollamt Berlin-Brandenburg, die Berliner Polizei, die Bundespolizei sowie lokale Aufsichtsbehörden. Durchsucht wurden Restaurants und Wohnungen, die mit den Beschuldigten in Verbindung stehen.
Die untersuchte Gruppe besteht aus 13 vietnamesischen Staatsbürgern. Ihnen wird gewerbsmäßige und organisierte Schleusung von Menschen vorgeworfen. Zudem werfen die Ermittler ihnen Sozialversicherungsbetrug sowie die Vorenthaltung von Löhnen bei Beschäftigten vor.
Während der Razzien kam es zu keinen Festnahmen. Die Ermittlungen dauern an. Den Verdächtigen wird zur Last gelegt, illegale Einreisen in das Land ermöglicht und dabei Arbeiter ausgebeutet zu haben. Weitere Details zum Fall gaben die Behörden bisher nicht bekannt.
