Bergisch Gladbach plant neues soziokulturelles Zentrum für Jugendliche in der Innenstadt
Eberhard KuhlBergisch Gladbach plant neues soziokulturelles Zentrum für Jugendliche in der Innenstadt
Bergisch Gladbach gestaltet seine Jugendangebote in der Innenstadt neu und plant ein soziokulturelles Zentrum als Herzstück der Initiative. Der Gleispark und die künftige Zentralwerkstatt sollen dabei den Kern bilden und flexible, bedarfsorientierte offene Jugendarbeit bieten. Seit Mai 2026 führt Q1 bereits offene Programme im Gleispark durch, doch über die langfristige Zukunft wird noch verhandelt.
Seit Juni 2025 arbeitet die Stadt gemeinsam mit der Evangelischen Kirche und Q1 daran, die Jugend- und Kinderangebote neu auszurichten. Ziel ist es, bestehende Programme weiterzuentwickeln und auf die Bedürfnisse des entstehenden Zanders-Viertels zuzuschneiden. Zwar wird Q1 in seiner aktuellen Form nicht auf Dauer fortgeführt, doch soll ein modernes Jugendzentrum mit zeitgemäßen Angeboten entstehen.
Gleichzeitig prüfen Stadt und Evangelische Kirche Optionen für einen dauerhaften Standort in der Innenstadt, der die Arbeit von Q1 ergänzen und die langfristige Vision einer lebendigen Jugendarbeit unterstützen würde. Noch stehen politische Entscheidungen über den künftigen Standort von Q1 oder die Zentralwerkstatt aus, doch die Verwaltung setzt auf einen offenen und konstruktiven Prozess mit allen Beteiligten.
Sobald die notwendigen Voraussetzungen geklärt sind, wird ein transparenter und entscheidungsreifer Vorschlag vorgelegt. Die politischen Beschlüsse zu Q1, dem Zanders-Viertel und der Zentralwerkstatt sollen dann wie geplant von der Verwaltung umgesetzt werden.
Im Mittelpunkt der städtischen Pläne steht die Anpassung der Jugendangebote an zukünftige sozio-räumliche Anforderungen. Gleispark und Zentralwerkstatt werden dabei eine zentrale Rolle spielen, während weitere Gespräche über die nächsten Schritte von Q1 entscheiden. Ein abschließender Vorschlag wird vorgestellt, sobald alle Rahmenbedingungen erfüllt sind – für Klarheit bei allen Akteuren und der Öffentlichkeit.






