03 January 2026, 08:17

Baden-Württemberg und Frankreich kämpfen gemeinsam gegen EU-Handelsbarrieren

Ein Zug fährt durch einen Tunnel mit Gebäuden im Hintergrund.

Baden-Württemberg und Frankreich kämpfen gemeinsam gegen EU-Handelsbarrieren

Vertreter aus Baden-Württemberg und Frankreich trafen sich am 17. November 2025 mit EU-Vertretern, um Handelshemmnisse innerhalb des Binnenmarkts zu beseitigen. Die Gespräche knüpften an die neue Strategie der Europäischen Kommission an, die im Mai veröffentlicht wurde und Europas langfristige Wettbewerbsfähigkeit stärken soll. Wirtschaftsführer und Politiker schilderten dabei die konkreten Herausforderungen, mit denen grenzüberschreitend tätige Unternehmen im Alltag konfrontiert sind.

Die Konferenz wurde als Reaktion auf die Binnenmarktstrategie der EU organisiert, die den Handel über Grenzen hinweg vereinfachen soll. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württembergs hatte im Vorfeld ein Positionspapier mit konkreten Vorschlägen zur Effizienzsteigerung vorgelegt. Staatssekretär Dr. Patrick Rapp überreichte das Dokument der EU-Kommission und verwies dabei auf Fälle verzögerter oder uneinheitlicher Verfahren.

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die praktischen Schwierigkeiten, mit denen Unternehmen täglich zu kämpfen haben. Die Oberrheinregion, ein zentraler Wirtschaftsraum, sieht sich trotz enger Handelsverflechtungen – fast die Hälfte der Exporte Baden-Württembergs geht in die EU – mit besonderen Hindernissen konfrontiert. Sylvia M. Felder, Präsidentin der Regierungspräsidiums Karlsruhe, betonte die Notwendigkeit, die Attraktivität der Region für Bewohner und Unternehmen gleichermaßen zu erhalten. Wirtschaftsbeteiligte von beiden Seiten der Grenze berichteten von bürokratischen Hürden und lieferten damit Impulse für künftige EU-Maßnahmen, die Verzögerungen verringern und grenzüberschreitende Abläufe vereinfachen sollen.

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Die Veranstaltung endete mit dem klaren Ziel, die Handelsbarrieren zwischen Baden-Württemberg und Frankreich abzubauen. Das Positionspapier und die geführten Gespräche fließen in die laufenden Bemühungen der EU ein, den Binnenmarkt weiter zu optimieren. Die Verantwortlichen erwarten nun eine vertiefte Zusammenarbeit, um die von den Unternehmen der Region vorgebrachten Probleme zu lösen.