07 February 2026, 06:40

Baden-Württemberg stärkt duale Ausbildung für Fachkräfte von morgen

Ein altes Aktienzertifikat mit einem zentralen Bild eines Zuges, einem hellblauen Himmel und weißen Wolken im Hintergrund, gedruckt auf Papier mit Texten, die Unternehmensinformationen enthalten.

Baden-Württemberg stärkt duale Ausbildung für Fachkräfte von morgen

Baden-Württemberg setzt weiter auf sein duales Berufsausbildungssystem, um Fachkräfte zu sichern

Das seit langem als Erfolgsmodell geltende System hilft jungen Menschen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung und stärkt gleichzeitig die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes. Nun rücken neue Initiativen in den Fokus, die sicherstellen sollen, dass kein Potenzial – insbesondere bei benachteiligten Jugendlichen – ungenutzt bleibt.

Das duale Berufsausbildungssystem bleibt eine zentrale Säule der Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs. Es verbindet schulische Bildung mit praktischer Berufserfahrung und bereitet junge Menschen auf Karrieren in Schlüsselbranchen vor. Angesichts des demografischen Wandels und einer schrumpfenden erwerbsfähigen Bevölkerung betonen Verantwortliche jedoch, dass jede Chance auf berufliche Entwicklung optimal genutzt werden muss.

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Um den Übergang zu erleichtern, ist das Regionale Übergangsmanagement in 36 Stadt- und Landkreisen aktiv – sowohl in städtischen als auch in ländlichen Regionen. Es fördert die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Betrieben und lokalen Behörden, damit Jugendliche passende Ausbildungsplätze finden. Besonders unterstützt werden junge Menschen mit Hindernissen, etwa durch das Programm zur dualen Ausbildungsvorbereitung, das individuelle Förderung bietet.

Fachkräfte bilden das Rückgrat der Wirtschaft Baden-Württembergs, vor allem in Handwerksberufen. Zwar liegen noch keine genauen Zahlen zu den Ausbildungsanfängern 2023 vor, doch zeigen Daten, dass das Land Spitzenauszubildende hervorbringt: Allein 2025 wurden 47 von der IHK ausgezeichnet. Die Ausbildungsquote im Handwerk liegt stabil bei rund 6 Prozent – ein Zeichen für die anhaltend hohe Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften.

Im Mittelpunkt steht weiterhin die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Schulen, Unternehmen und regionalen Akteuren. Durch erweiterte Unterstützung für benachteiligte Jugendliche und die Beibehaltung des dualen Systems will Baden-Württemberg seine Fachkräftebasis langfristig sichern. Die Maßnahmen sollen nicht nur wirtschaftliche Bedürfnisse decken, sondern jungen Menschen auch klare Perspektiven für stabile Berufslaufbahnen eröffnen.