15 April 2026, 12:24

Baden-Württemberg setzt mit Carsharing-Strategie 2030 auf Verkehrswende ohne Privatwagen

Stadtstraße mit fahrenden Autos, Zebrastreifen, Verkehrskegel, Fußgänger auf dem Gehweg, Gebäude, Laternen, Strommasten mit Kabeln, Bäume und bewölkter Himmel.

Baden-Württemberg setzt mit Carsharing-Strategie 2030 auf Verkehrswende ohne Privatwagen

Baden-Württemberg startet neuen Plan zur Förderung von Carsharing im Land

Am 17. Oktober 2024 wurde auf der Jahreskonferenz des Bundesverbands Carsharing in Stuttgart die Carsharing-Strategie 2030 vorgestellt. Damit will das Land den Verkehr neu gestalten und die Zahl privater Pkw auf den Straßen verringern. Laut Behörden ist der Schritt ein zentraler Baustein für die Verkehrswende.

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Grundlage der Strategie ist eine Studie der team red Deutschland GmbH aus dem Jahr 2023. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass ein einziges Carsharing-Fahrzeug in städtischen Gebieten bis zu 20 Privatwagen ersetzen kann. Diese Erkenntnisse veranlassten das Verkehrsministerium, einen detaillierten Plan mit 31 konkreten Maßnahmen zu erarbeiten. Diese umfassen die Marktexpansion, die Unterstützung der Branche sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Staatssekretärin Elke Zimmer bezeichnete Carsharing als "Schlüsselelement der Mobilitätswende". Ziel der Strategie ist es, die Zahl der geteilten Fahrzeuge im Land deutlich zu steigern. Spitzenreiter bei der Nutzung ist derzeit Karlsruhe: 2022 kamen dort laut Bundesverband Carsharing4,34 Carsharing-Fahrzeuge auf 1.000 Einwohner.

Gunnar Nehrke, Geschäftsführer des Bundesverbands Carsharing, lobte die neue Strategie. Sie biete großes Potenzial, um Staus und Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig den Bürgern flexiblere Mobilitätslösungen zu ermöglichen.

Die veröffentlichte Strategie setzt klare Ziele für den Ausbau des Carsharing in Baden-Württemberg. Sie enthält praktische Schritte zur Marktförderung und zur Sensibilisierung der Bevölkerung. Das Land erwartet, dass weitere Städte dem Vorbild Karlsruhes folgen und vermehrt auf geteilte Mobilitätsangebote setzen werden.

Quelle