07 January 2026, 22:51

Baden-Württemberg schafft gerechte Mobilität für alle – mit klugen Konzepten und neuen Initiativen

Menschen, die auf einem Gehweg mit Mülltonnen, Bänken, Holzlatten und Metallstangen auf der rechten Seite, Pfählen, Bäumen und einem Metallstangenzaun mit Bannern auf der linken Seite und Gebäuden im Hintergrund gehen.

Baden-Württemberg schafft gerechte Mobilität für alle – mit klugen Konzepten und neuen Initiativen

Baden-Württemberg arbeitet an gerechter Mobilität für alle

Seit 2021 veranstaltet das Verkehrsministerium des Landes jährlich eine Reihe von Fachveranstaltungen, um nachhaltige Lösungen für eine faire und inklusive Verkehrsplanung zu entwickeln. Ziel ist es, allen Menschen – unabhängig von Alter, Einkommen oder körperlichen Möglichkeiten – gleichen Zugang zu Mobilität zu ermöglichen.

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Die Veranstaltungsreihe "Den Verkehrsumbruch gerecht gestalten" bringt Akteure aus Politik, Umweltverbänden, Verkehrsunternehmen, Gewerkschaften und lokalen Initiativen zusammen. Jedes Jahr steht eine andere gesellschaftliche Gruppe im Fokus: 2022 waren es Kinder und Familien, 2023 Menschen mit Behinderungen und Senioren, 2024 Geflüchtete und Migrant:innen, und 2025 sollen einkommensschwache Haushalte im Mittelpunkt stehen.

Zu den zentralen Handlungsfeldern zählen bezahlbare Tarife, barrierefreie Angebote und eine ausgewogene regionale Versorgung. Das Ministerium betont zudem die Bedeutung besserer Anbindungen an Arbeits- und Bildungsstätten, Bürgerbeteiligung sowie gesundheitliche Vorteile durch klimafreundliche Mobilität. Verkehrsminister Winfried Hermann warnt jedoch davor, dass die Verbesserungen für eine Gruppe nicht zu Nachteilen für andere führen dürften. Gleichzeitig fordert er strengere Kontrollen bei gefährlichem Verhalten im Straßenverkehr und im öffentlichen Nahverkehr.

Einige Maßnahmen sind bereits auf den Weg gebracht: Bahnhöfe werden modernisiert, in Stadtzentren entstehen soziale Begegnungsorte, und über die App Integreat gibt es mehrsprachige Mobilitätsinformationen. Viele Veränderungen – wie etwa barrierefreie Züge – kommen dabei nicht nur der ursprünglichen Zielgruppe zugute, sondern einem breiten Nutzerkreis.

Das Ministerium wird Kommunen und Organisationen weiterhin dabei unterstützen, die geplanten Vorhaben umzusetzen. Künftige Initiativen sollen an die bisherigen Fortschritte anknüpfen. Das Ziel bleibt klar: eine faire, inklusive Mobilität für alle Einwohner:innen Baden-Württembergs.