15 January 2026, 03:58

Baden-Württemberg holt mit 96,5 Millionen Euro die meisten ERC-Fördergelder nach Deutschland

Ein detaillierter alter Stadtplan von Baden-Württemberg, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke und Text, der Stadtinformationen bereitstellt.

Baden-Württemberg holt mit 96,5 Millionen Euro die meisten ERC-Fördergelder nach Deutschland

Baden-Württemberg hat sich in Deutschland eine führende Position bei der Forschungförderung gesichert, nachdem seine Universitäten mehrere ERC Synergy Grants gewonnen haben. Drei große Einrichtungen – die Universitäten Tübingen, Freiburg und Heidelberg – erhalten gemeinsam 96,5 Millionen Euro aus EU-Mitteln. Die geförderten Projekte reichen von der Krebsbehandlung über erneuerbare Energien bis hin zur Leberforschung.

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Der Europäische Forschungsrat (ERC) vergab in diesem Jahr 684 Millionen Euro an bahnbrechende Kooperationsprojekte. Baden-Württemberg stach dabei als das deutsche Bundesland mit den meisten geförderten Initiativen und beteiligten Forschenden hervor.

An der Eberhard Karls Universität Tübingen werden Wissenschaftler:innen mit den EU-Geldern Lebererkrankungen erforschen. Ziel ist es, neue Ansätze für Diagnose und Therapie zu entwickeln. Gleichzeitig arbeiten das Universitätsklinikum Heidelberg und die Universität Freiburg in einem gemeinsamen Krebsforschungsprojekt zusammen. Ihr vom ERC unterstütztes Vorhaben konzentriert sich auf die Verbesserung der Diagnostik und die Entwicklung fortschrittlicher Behandlungsmethoden. Ein weiteres Team der Universität Freiburg widmet sich den Herausforderungen der Photovoltaik. Das Projekt zielt darauf ab, die Effizienz und Nachhaltigkeit von Solartechnologien zu steigern.

Die 96,5 Millionen Euro an Fördergeldern werden Innovationen in Medizin und Energieforschung in Baden-Württemberg vorantreiben. Von der Tübinger Leberforschung über die Freiburger Projekte zu Krebs und Solarenergie bis hin zu den medizinischen Fortschritten in Heidelberg – alle Initiativen profitieren von den ERC-Zuschüssen. Sie unterstreichen die wachsende Rolle der Region in der europäischen wissenschaftlichen Zusammenarbeit.