Baden-Baden steht vor außerplanmäßiger Oberbürgermeisterwahl im März 2026
Karl-Friedrich WielochBaden-Baden steht vor außerplanmäßiger Oberbürgermeisterwahl im März 2026
Baden-Badens Oberbürgermeister dienstunfähig
Nach langer Krankheit wurde Dietmar Späth für dienstunfähig erklärt. Innerhalb von drei Monaten nach Frewerden der Stelle muss ein neuer Oberbürgermeister gewählt werden.
- Dezember 2025, 17:24 Uhr
Schlagwörter: Politik, Allgemeine Nachrichten, Kriminalität und Justiz
In Baden-Baden wird im März 2026 ein neuer Oberbürgermeister gewählt, nachdem Dietmar Späth sein Amt aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig niedergelegt hat. Der amtierende Oberbürgermeister, der 2022 mit über 55 Prozent der Stimmen gewählt worden war, wurde vom Regierungspräsidium Karlsruhe dauerhaft dienstunfähig erklärt. Sein Rückzug erfolgt in einer Phase schwerer Haushaltskrise der Stadt, die für 2025 ein voraussichtliches Defizit von 42 Millionen Euro verzeichnet.
Späth befand sich seit August 2025 im Krankheitsurlaub und war monatelang nicht im Rathaus anwesend. Seine ursprüngliche Amtszeit hätte eigentlich bis 2030 gedauert, doch sein vorzeitiger Abschied erzwingt nun eine außerplanmäßige Wahl. Der Stadtrat wird den genauen Zeitplan auf seiner Sitzung am 15. Dezember 2025 festlegen.
Der neue Oberbürgermeister wird nach der Wahl sein Amt antreten; bisher steht noch kein Kandidat fest. Angesichts der angespannten finanziellen Lage Baden-Badens wird die künftige Führungskraft vor immediate Herausforderungen gestellt. Die Entscheidung des Stadtrats am 15. Dezember wird den Wahlfahrplan endgültig festsetzen und den Weg für die Abstimmung im März ebnen.






