Autokrise in Baden-Württemberg: Bosch streicht Tausende Jobs – Branche warnt vor Dominoeffekt
Marika HeinzAutokrise in Baden-Württemberg: Bosch streicht Tausende Jobs – Branche warnt vor Dominoeffekt
Autobranche in der Krise: Die Autoindustrie in Baden-Württemberg kommt ins Stocken
Teaser: Stellenabbau bei großen Zulieferern wie Bosch, wachsende Sorgen um die Jobsecurity und ein schwacher Neuwagenmarkt: Die Automobilindustrie in Baden-Württemberg warnt vor den Folgen der Zuliefererkrise für Handel, Werkstätten und Kunden – und fordert einen politischen Kurswechsel.
16. Dezember 2025, 06:43 Uhr
Die Automobilbranche in Baden-Württemberg steckt in der Krise: Stellenstreichungen und rückläufige Absatzzahlen belasten die Region schwer. Große Zulieferer wie Bosch, Mahle und ZF haben massive Entlassungen angekündigt – die Zukunft der Branche steht auf dem Spiel. Mittlerweile spüren auch Händler, Werkstätten und Kunden die Auswirkungen der Krise.
Die Talfahrt hat bei Bosch bereits zu 22.000 Stellenabbau geführt, davon allein 4.000 am Standort Feuerbach. Auch andere Zulieferer wie Mahle und ZF dünnen ihre Belegschaften aus. Diese Welle an Entlassungen hat den GfK-Konsumklima-Index in Baden-Württemberg auf minus 23,2 Punkte gedrückt – ein deutliches Zeichen für die tiefe Verunsicherung am Arbeitsmarkt.
Der baden-württembergische Autohandel drängt nun auf Maßnahmen, um die Branche zu stabilisieren. Arbeitsplatzängste und sinkende Verkaufszahlen führen zu einem Teufelskreis aus zurückgehenden Investitionen und Konsumzurückhaltung. Die Erholung der Industrie hängt davon ab, Vertrauen zurückzugewinnen und funktionierende Lieferketten zu sichern.






