31 May 2026, 18:19

Atomfonds-Chefin fordert radikale Rentenreform nach schwedischem Vorbild

Kenfo-Geschäftsführerin plädiert für Aktienrente

Atomfonds-Chefin fordert radikale Rentenreform nach schwedischem Vorbild

Anja Mikus, die Chefin des deutschen staatlichen Atomfonds Kenfo, fordert eine grundlegende Rentenreform. Sie plädiert für eine stärkere Ausrichtung auf Aktieninvestitionen, um die Alterssicherung langfristig abzusichern. Ihr Vorschlag orientiert sich am erfolgreichen schwedischen Rentensystem.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Mikus leitet Kenfo seit 2017. Der Fonds verwaltet rund 26,5 Milliarden Euro und finanziert die Lagerung radioaktiver Abfälle aus den stillgelegten deutschen Atomkraftwerken bis zum Jahr 2100.

Als Vorbild nennt sie den schwedischen Staatsfonds AP7, der das Vertrauen der Bevölkerung in die Altersvorsorge gestärkt habe, da die Bürger dessen Vorteile direkt spürten. Mikus schlägt ein verpflichtendes, aktienbasiertes Rentensystem vor, das alle Versicherten einschließt – selbst diejenigen mit geringen Beiträgen.

Ihrer Meinung nach würde eine stärkere Kapitalmarktorientierung der Rentenfonds der breiten Bevölkerung zugutekommen. Die Umstellung könnte höhere Renditen und langfristige finanzielle Sicherheit für Rentner bieten.

Mikus’ Reformplan zielt darauf ab, das deutsche Rentensystem durch mehr Aktieninvestitionen zu modernisieren. Das Modell soll alle Versicherten umfassen und sich an dem bewährten schwedischen System orientieren. Wird der Vorschlag umgesetzt, könnte er die Verwaltung künftiger Rentenmittel grundlegend verändern.

Quelle