31 May 2026, 18:18

Asien-Musikfestival in Berlin feiert klangvolle Premiere mit traditionellen und modernen Tönen

Berlin Asian Music Festival

Asien-Musikfestival in Berlin feiert klangvolle Premiere mit traditionellen und modernen Tönen

Berliner Asien-Musikfestival mit klangvoller Eröffnung im Konzerthaus

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Am Montag startete das Berliner Asien-Musikfestival im Konzerthaus. Im Laufe des Abends präsentierten Künstler:innen ein vielseitiges Programm mit Musik aus Japan, Korea, China und der Mongolei. Das Publikum bestand überwiegend aus Frauen, während nur wenige Männer anwesend waren.

Eröffnet wurde das Festival von Quarticolo, einem Vokalensemble, das traditionelle und zeitgenössische Lieder aus China, Japan und Korea interpretierte. Es folgte das Nur Ensemble, das mit einem Streichquartett westliche Moderne mit charakteristischen asiatischen Klang-elementen verband.

Anschließend betrat der Tenor Ju Hyeok Lee die Bühne und präsentierte koreanische Kunstlieder, die Bezüge zum deutschen Kunstlied aufwiesen. Sein Auftritt unterstrich die gemeinsame emotionale Tiefe und lyrische Ausdruckskraft beider Traditionen.

Ein koreanisches Ensemble führte daraufhin moderne Kompositionen auf, in denen traditionelle Instrumente mit westlichen verschmolzen. Die Stücke loteten zeitgenössische Klänge aus, blieben dabei aber ihren kulturellen Wurzeln verbunden.

Den Abschluss des Abends bildete das mongolische Duo Khukh Tenger, das mit der Pferdekopfgeige (morin khuur) und Kehlgesang volkstümliche Stücke darbot – und so die weiten, unberührten Landschaften der Mongolei in den Konzertsaal holte. Jeder Auftritt wurde vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus bedacht.

Unter den Gästen befanden sich auch Diplomat:innen mehrerer Länder, was auf Pläne für künftige Ausgaben des Festivals mit einem noch breiteren musikalischen Spektrum hindeutet.

Der erste Festivalabend bot eine Mischung aus traditioneller und moderner asiatischer Musik. Künstler:innen aus vier Ländern präsentierten Werke, die von klassischen Kunstliedern über zeitgenössische Fusionen bis hin zu volkstümlichen Traditionen reichten. Die begeisterte Resonanz des Publikums und die internationale Besetzung deuten auf wachsendes Interesse an der Veranstaltung hin.

Quelle