Aiwanger unterstützt Großkonzerne im Kampf gegen EU-Klimapolitik und CO₂-Vorgaben
Karl-Friedrich WielochAiwanger unterstützt Großkonzerne im Kampf gegen EU-Klimapolitik und CO₂-Vorgaben
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstützt 40 deutsche Großunternehmen, die eine Kehrtwende in der EU-Klimapolitik fordern. Er argumentiert, dass der aktuelle Kurs die Wettbewerbsfähigkeit Europas und Arbeitsplätze gefährde. Gleichzeitig kritisierte Aiwanger die einseitige Ausrichtung der EU auf den Green Deal und die CO₂-Vorgaben.
Die Fixierung der EU auf den Green Deal bezeichnete Aiwanger als selbstzerstörerisch. Er warnte, Europa verliere zunehmend an Boden, während der Rest der Welt zusehe. Die strenge CO₂-Ideologie des Blocks richte mehr Schaden an als dass sie nutze, so der Minister.
Es sei beschämend, dass europäische Wirtschaftsführer gezwungen seien, einen Brief an die EU-Kommission und Ursula von der Leyen zu richten, betonte Aiwanger. In dem Schreiben wird die finanzielle Belastung der Unternehmen thematisiert – allein die CO₂-Abgabe liege mittlerweile bei 80 Euro pro Tonne und verursache Millionenkosten. Der Minister besteht darauf, dass diese Hürden abgebaut werden müssten, um Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stabilität zu sichern.
Die Unterstützung Aiwangers für die Konzerne unterstreicht die wachsende Skepsis gegenüber der EU-Klimapolitik. Die steigenden Kosten im Emissionshandel belasten die Wirtschaft zunehmend. Der Minister fordert dringendes Handeln, um weitere wirtschaftliche Schäden zu verhindern.
