30.000 Radfahrer fordern bei Berlins Sternfahrt sichere Straßen und mehr Investitionen
Karl-Friedrich Wieloch30.000 Radfahrer fordern bei Berlins Sternfahrt sichere Straßen und mehr Investitionen
Rund 30.000 Radfahrerinnen und Radfahrer zogen am Sonntag für die jährliche Sternfahrt durch Berlins Straßen. Die vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) organisierte Aktion setzt sich seit Langem für bessere Bedingungen im Radverkehr der Hauptstadt ein.
Die Teilnehmer starteten von etwa 20 verschiedenen Punkten und trafen sich am Großen Stern mit der Siegessäule. Für die Demonstration wurden Straßen temporär gesperrt, sodass Autofahrer Umleitungen nutzen mussten, während die Radler für kurze Zeit Fahrspuren und sogar Autobahnen für ihren Protest nutzten.
Die Sternfahrt ist seit Jahrzehnten eine feste Größe und wird jährlich als offizielle Kundgebung angemeldet. Marlene Alber, Verkehrspolitische Referentin des ADFC Berlin, nutzte die Veranstaltung, um dringenden Handlungsbedarf anzumahnen. Sie betonte, dass Radfahren jeden Tag sicher und komfortabel sein müsse – und nicht nur an Protesttagen.
Alber forderte zudem mehr Investitionen in die Radinfrastruktur. Sie warnte vor Kürzungen im Haushalt und bestand darauf, dass die Politik geschützte Radwege und den Ausbau des Netzes priorisieren müsse. Die Demonstration unterstrich die anhaltenden Forderungen nach mehr Sicherheit für Radfahrer in Berlin. Mit 30.000 Teilnehmenden zeigte die Aktion eine breite öffentliche Unterstützung für bessere Verkehrsbedingungen. Die Organisatoren erwarten nun von den Verkehrsplanern konkrete Verbesserungen.






